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Wissenswertes

Wir bewantworten Ihnen alle Fragen rund um die Zahntechnik. Die am häufigst gestellten Fragen inkl. Antworten sehen Sie hier. Sollten Sie konkretere Probleme oder Anfragen haben benützen Sie doch das Formular auf der linken Seite.

Vorteile der metallfreien Kronen

  • bieten eine hervorragende Transparenz und entsprechen hohen ästhetischen Ansprüchen
  • keine dunklen Kronenränder mehr
  • keine Metallallergien, Ihr Zahnhalteapparat und Zahnfleisch wird optimal geschützt etwas Besonderes für Sie: ZIRKON-KRONEN!
  • bieten perfekte natürliche Ästhetik
  • sind besonders geeignet für den Austausch von alten Metallkeramikbrücken, bei wurzgefüllten, gefüllten, verfärbten, mit Zirkoniumstiften aufgebauten destruierten Zähnen, aber auch als Implantataufbau.

Zahnbrücken

Fehlen ein oder zwei Zähne, ist die Brücke eine Variante zum Implantat, um eine Lücke zu schließen. Dies trifft besonders dann zu, wenn Nachbarzähne ebenfalls geschädigt sind. Brücken werden aus den gleichen Materialien, nach gleichen Methoden, wie Kronen, hergestellt.

Kosten von Zahnkronen

was-kostet-zahnkroneModerner Zahnersatz bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, erkrankte oder beschädigte Zähne teilweise oder bei Bedarf vollständig zu ersetzen, je nach Bedarf und Kundenwunsch können Teil- und Vollkronen aus verschiedenen Materialien zum Einsatz kommen. Hierbei stellt sich dem Patienten oftmals die Frage der Kosten bei der Auswahl einer passenden Lösung.

Kostentreiber für Zahnkronen

Viele Patienten glauben, dass die Kosten für eine Zahnkrone von zwei Faktoren maßgeblich beeinflusst werden:

  • die Größe des betroffenen Zahnes
  • das gewählte Material selbst

Diese beiden Faktoren machen aber nicht den Hauptteil der Kosten aus, nicht vergessen werden darf, dass neben Material und Art der Krone zusätzlich noch weitere Kosten für Zahnkronen anfallen, die eigentlich den Hauptteil des Preises ausmachen, diese entziehen sich dem Einfluss des Patienten. Den Löwenanteil an verursachenden Kosten sind Behandlungskosten selbst, Labor- und Fertigungskosten für die Krone, Nachbehandlungen und ähnliches.

Die folgenden Daten wurden durch telefonische Auskunft von diversen Zahnärzten der ausgewählten Städte und Länder zusammengetragen. Die genannten Preise und Konditionen stellen ermittelte Durchschnittswerte dar und können daher nur als unverbindliche Empfehlungen gesehen werden, zudem sind die schlussendlichen Gesamtkosten von Behandlungs- und Laborkosten, etc. abhängig.

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Material

 

Metall
Kronen aus Metalllegierungen sind derzeit die kostengünstigste Option und für größere Teil- bzw. Vollkronen sind im deutschsprachigen Raum Preise von etwa 350 € bis 500 € zu erwarten, wobei hier die verwendeten Materialien/Legierungen ausschlaggebend für den Preis sind.

Keramik
Die teuerste Variante stellen Keramikkronen dar, diese werden aus ästhetischen und medizinischen Gründen am öftesten empfohlen. Die Kosten eines Keramikzahnersatz belaufen sich ca. ab 800 € bis 1100 € als Vollkrone, Teilkronen sind entsprechend billiger und kosten etwa 500 € bis 800 €.

Metall-Keramik
Metall-Keramikkronen liegen preislich naturgemäß zwischen Reinkeramik- und Metallkronen, somit sollte man mit etwa 600 € rechen.

Gold
Durch den momentan sehr hohen Goldpreis von ungefähr 35 € pro Gramm auf dem Markt haben die Kosten für diese Kronenvariante stark zugenommen. Für eine Krone aus Gold liegen die derzeitigen Preisangebote etwas unter denen für Keramikkronen, also ca. ab 700 € bis 900 € für eine Vollkrone.

Zu berücksichtigen ist, dass es sich immer nur um Goldlegierungen und nie um Reingold handelt, denn dieses ist aufgrund der Weichheit ungeeignet für Zahnersatz - fragen Sie Ihren Zahnarzt wie viel Gramm Gold verarbeitet wurden und lassen Sie sich diese Angaben auf der Rechnung vermerken!

Die natürliche Zahnkrone

Die Zahnwurzel ist der untere Anteil des Zahnes, der im Knochen verankert ist und die Krone trägt. Der Übergang von der Zahnkrone zur Zahnwurzel wird vom Zahnhals gebildet.

Wenn bei krankhaften Veränderungen (z. B. bei einer Entzündung des Zahnfleisches, (Parodontitis), aber auch bei einer nichtentzündlichen Atrophie (Parodontose) der Gingiva) der den Zahn als ganzes haltende Knochen zurückgeht, verlängert sich der Teil des Zahnes, der aus dem Knochen herausragt. Dadurch erscheint die Zahnkrone relativ länger (lange Zähne).

Das Verhältnis der Zahnlänge, die im Knochen steckt, zur Länge des Zahnes, die aus dem Knochen herausragt, nennt man Kronen-Wurzel-Quotienten. Normalerweise ist dieses Längenverhältnis von Krone zu Wurzel ca. 1:2. Wenn dieser Quotient bei 1:1 liegt oder sogar darunter, ist sehr oft die Indikation zur Zahnentfernung (Extraktion) gegeben, weil die Wurzel nicht mehr genügend Halt im Knochen findet und im Seitenzahngebiet dann auch oft schon die Bifurkation bzw. Trifurkation freiliegt. Der Zahn bewegt sich, er wackelt und ist nur noch bedingt funktionstüchtig. Häufig ist es der Fall, dass ein derartig scheinbar verlängerter Zahn hinsichtlich der Zahnhartsubstanzen (Zahnschmelz, Zahnbein und Wurzelzement) völlig intakt ist, keine Karies hat und dennoch wegen seiner Lockerung entfernt werden muss. Ein solchermaßen geschädigter Zahn sollte nicht mehr überkront werden, da der Kostenaufwand meist in keinem vernünftigen Verhältnis zur restlichen Verweildauer steht.

Wie läuft die Behandlung bei einer Zahnkrone ab?

Der zu beschleifende Zahn wird lokal mit seinem Zahnfleisch durch eine Spritze betäubt. Spezielle höchstourig angetriebene Diamantschleifkörper werden nun mit Einsatz durch eine Turbine vom Zahnarzt zum Abtragen der Zahnsubstanz eingesetzt. Der Zahn wird zirkulär und okklusal(der Kaufläche zugewandt) beschliffen. Mit einem speziellen Abformmaterial wird nun ein Abdruck von der beschliffenen Zahnkrone genommen. Mit Hilfe von Farbmustern wird die Zahnfarbe der herzustellenden Krone bestimmt. Zum Schluß der Zahnbehandlung wird der beschliffene Zahn mit einem Kunststoff-Provisorium ersetzt, die den Zahn bis zur Fertigstellung der Keramikkrone schützt.
Da die Anästhesie meist 2-3 Stunden nach der Betäubung noch anhält, wird empfohlen erst mit dem Essen und Trinken zu beginnen, wenn diese Betäubung nachgelassen hat. So wird vermieden, dass man sich unbewusst auf die Wange oder die Zunge beißt und dadurch unnötige Weichteilverletzungen entstehen.
In der Regel wird die Zahnkrone in einem zahntechnischen Labor hergestellt. Die Herstellung einer solchen Zahnkrone im Dentallabor ist ein Kunstwerk. So werden vom Zahntechniker bei der Keramikkrone Zahnschmelz und Dentin in natürlicher Art und Weise hergestellt. Farb-und Lichtrefexion der natürlichen Zähne werden optimal imitiert.

Die künstliche Krone

Für eine künstliche Krone wird die natürliche Zahnkrone präpariert, das heißt, sie wird bis ca. 1 mm unter den Zahnfleischsaum rundherum zylindrisch oder leicht konisch beschliffen. Am Zahnhals wird eine meist hohlkehlförmige Stufe angelegt. Auch bei der Kaufläche beziehungsweise Schneidekante muss so viel abgeschliffen werden, dass genügend Platz zum Gegenbiss ist. Dieser so präparierte Zahnstumpf wird mit einer speziellen Abformmasse (Silikon oder Hydrokolloid) abgeformt. Mithilfe dieser Abformung kann der Zahntechniker dann ein Arbeitsmodell erstellen, auf dem er dann die Krone fertigen kann.

Künstliche Kronen können auf Zahnstümpfen, Wurzelstiftaufbauten, aber auch auf Zahnimplantaten eingegliedert werden.

Wenn noch ausreichend restliche Zahnhartsubstanz vorhanden ist, kann der Zahnstumpf mittels einer Aufbaufüllung komplettiert werden. In anderen Fällen kann ein Stiftaufbau im Wurzelkanal verankert werden.

Metallbasierte Kronen

Die metallbasierte Krone kann aus einer hochwertigen Goldlegierung, einer goldreduzierten Legierung, Titan oder einer Nichtedelmetalllegierung (NEM) gefertigt werden. Bei den preiswerteren goldreduzierten Legierungen kann es durch die Beimischung weniger edler Metalle, wie zum Beispiel Palladium unter Umständen zu Allergien oder auch Verfärbungen der Mundschleimhaut kommen. Daher verwendet man heute neben den teuren „Hochgold“-Legierungen auch Nichtedelmetalllegierungen, biokompatible edelmetallfreie Legierungen oder Titan als preiswerte Alternative.

Die metallbasierten Kronen können als unverblendete Vollgusskronen, teilverblendete Kronen bzw. vollverblendete Kronen hergestellt werden. Das Verblendmaterial kann entweder ein Verblendkunststoff auf Komposit-Basis (d. h. eine Mischung aus einer Harzmatrix und keramischen Füllstoffen) oder Keramik sein (Verblend-Metall-Keramik: VMK). Die Letzteren erfordern wegen der hohen Aufbrenntemperatur (800-900 °C) spezielle Aufbrennlegierungen, die beim Brennvorgang eine haftvermittelnde Oxydschicht bilden. Die Keramikverblendung ist aufwändiger, hat aber gegenüber der Kunststoffverblendung den ästhetischen Vorteil besserer Farbstabilität und eine höhere Abrasionsstabilität. Diese kann aber auch von Nachteil sein, weil deren enorme Härte eine gleichmäßige Abrasion (natürliches Einschleifen) verhindert und die Antagonisten (gegenüberliegende Zähne) überproportional „abgekaut“ werden. Die Folge können Kiefergelenksbeschwerden sein.

Kronen auf Galvano-Gold-Basis

Eine Zwischenstellung nehmen Kronen mit galvanisch geschiedenen Grundgerüsten ein. Diese werden bei Zimmertemperatur elektrochemisch aus reinem (999) Gold angefertigt und zahnfarben verblendet. Sie vereinen sehr gute Körperverträglichkeit, Passgenauigkeit und hohe Ästhetik, sind jedoch anfälliger für Verarbeitungsfehler.

Vollkeramik-Kronen

oll-Keramik-Kronen haben statt des Metallgerüsts einen Keramikkern, der dann überbrannt wird. Der Kern kann auf einem CNC Bohr- und Fräswerk aus einem Block gearbeitet oder bei hoher Temperatur aus flüssiger Keramik gepresst werden. In der Regel sind Voll-Keramik-Kronen wegen ihrer Transparenz kosmetisch sehr vorteilhaft und besonders bioverträglich.

Allen Verblendkronen ist gemein, dass sie eine willkommene geringere Wärmeleitfähigkeit haben als Vollgusskronen.

Zahnkaries

Die Zahnkaries (lat. caries „Morschheit“, „Fäulnis“; auch Zahnfäule oder Zahnfäulnis, medizinisch Caries dentium) ist eine Erkrankung der Zahnhartgewebe Zahnschmelz und Dentin.

Stadien der Karies reichen von der Initialkaries über die Dentinkaries bis zur Caries penetrans.

Als Kariesvorstufe (Initialkaries) bilden sich zuerst Entkalkungen. Diese sind makroskopisch als weiße Flecken (englisch white spot; lateinisch macula alba) erkennbar. Durch Einlagerungen von Farbpigmenten aus der Nahrung werden diese Flecken oft dunkel (lateinisch macula fusca).

Karies, welche sich nur auf den Schmelz begrenzt, muss nicht in jedem Fall behandelt werden. Solange die Schmelz-Schicht nur angegriffen, aber insgesamt noch intakt ist, kann durch geeignete Fluoridierungsmaßnahmen und eine Änderung der Ernährung (nach Ernährungsberatung) die Läsion remineralisiert werden.

Wird eine Karies im Anfangsstadium, d. h.solange nur der Zahnschmelz (Caries superficialis) befallen ist, nicht remineralisiert, dringt sie in das Dentin (Zahnbein) vor. Bereits diese Dentinkaries (Caries media) kann zu Zahnschmerzen führen.

Da Dentin wesentlich weicher als Zahnschmelz ist, breitet sich die Karies unterhalb der Schmelz-Dentin-Grenze in die Breite aus. Der so unterminierte Zahnschmelz an den Rändern des kariösen Defektes bricht nach gewisser Zeit beim Kauen ein. Die Karies wird da oft erstmals wahrgenommen, obwohl sie schon seit längerer Zeit existiert.

Eine Caries profunda (tiefe Zahnkaries) liegt vor, wenn die Kariesläsion so weit vorgedrungen ist, dass mehr als zwei Drittel der Dentinschicht in Richtung des Zahnmarkes (der Zahnpulpa) zerstört worden sind.

Bei der Caries penetrans (durchdringende Zahnfäule) hat der Defekt durch das Dentin hindurch die Pulpa (im Volksmund: „Zahnnerv“) erreicht, so dass eine Verbindung zwischen Mundhöhle und Pulpencavum (Hohlraum, in dem sich die Pulpa befindet) entstanden ist.

 

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Ursachen

Es gibt mehrere Theorien zur Entstehung von Karies. Heute ist die chemoparasitäre Theorie nach Willoughby D. Miller (1890) allgemein anerkannt. Demnach kommt es auf Grund mehrerer pathogener Faktoren zur Zerstörung der Zahnhartgewebe in mehreren Stufen.

Karies ist eine kohlenhydratmodifizierte Infektionskrankheit, daher muss erst eine Übertragung der kariogenen Streptokokken in den Mund erfolgen.

Die Mundhöhle eines Ungeborenen ist zunächst noch steril, bereits bei der Geburt erfolgt der erste Kontakt mit vaginalen und fäkalen Mikroorganismen. Innerhalb kurzer Zeit entwickelt sich eine natürliche Bakterienflora ähnlich der Erwachsener. Die Übertragung der kariogenen Erreger erfolgt durch Speichelkontakt z.B. beim Küssen, gemeinsamen Benutzen von Geschirr, Husten etc. Der bedeutendste kariogene Keim Streptococcus mutans ist jedoch erst nach Durchbruch der Milchzähne nachzuweisen. Die häufigste Übertragung erfolgt über den Milchflaschensauger zwischen Mutter und Kind (Vorkosten, Temperaturprüfung der Milch). Karies ist damit ansteckend (Infektionskrankheit).

Menschen erkranken an Karies, wenn fünf Hauptfaktoren zusammenwirken:

  • Wirtsfaktoren (Zähne, Mineralqualität, Speichelfaktoren, Verhalten)
  • Plaque
  • kariogene Bakterien
  • niedermolekulare Kohlenhydrate (besonders in Zucker und gezuckerten Speisen enthalten)
  • genügend Zeit

Neben diesen Hauptfaktoren gibt es diverse Nebenfaktoren: Zahnstellung, Zahnfehlbildungen, Speichelfluss und -zusammensetzung, genetische Faktoren, Zusammensetzung der Nahrung und viele andere.

In der Plaque siedeln sich Laktobazillen und verschiedene Streptokokkenarten an. Herausragend ist Streptococcus mutans. Diese Mikroorganismen produzieren aus niedermolekularen Kohlenhydraten organische Säuren, die den Zahn angreifen, indem sie die in der Zahnhartsubstanz vorhandenen Mineralien herauslösen. Zucker aus der Nahrung wird dabei zu Milchsäure abgebaut. Nur Mikroorganismen, die diesen Stoffwechselprozess beherrschen (azidogene Mikroorganismen) und in stark saurem Milieu überleben können (azidurische Mikroorganismen), vermehren sich dann weiter. Zahnbeläge von Personen, die viel und häufig Zucker konsumieren, haben deshalb eine andere Mikrobiota.

Von großer Wichtigkeit für die Zahngesundheit sind ausreichende Pausen zwischen den Mahlzeiten (oder dem Trinken zuckerhaltiger Getränke), in denen der Speichel die Säuren neutralisieren und die angegriffene Zahnsubstanz remineralisieren kann. Es kommt also nicht so sehr auf die Menge des konsumierten Zuckers an, sondern vor allem auf die Häufigkeit und Dauer des Zuckerkonsums. Eine über den Tag verteilte Dosis eines zuckerhaltigen Erfrischungsgetränkes erhöht das Kariesrisiko beträchtlich, da dadurch dem Zahnschmelz die Regenerationsphasen genommen werden.